Unser Hotel in Saranda gehört definitiv zu den gehobeneren. Mit seinen 15 Etagen hebt es sich weit über die vor allem touristisch geprägte Stadt, von der wir gar nicht mal so viel zu sehen bekommen haben. Aber eins nach dem anderen: Das Frühstück wird hier im obersten Geschoss angeboten und ist schon so ziemlich das beste, das ich je erlebt habe. Umfangreich und mit vielen tollen Dingen, bei den Eierkuchen/Crêpes musste ich zweimal zulangen, so lecker waren die. Bei den kleinen Sandwich Ecken übersah ich leider den Schinken und hielt es für nur Käse, aber sei es drum, der eine Bisschen wirft mein neues Weltbild als Vegetarierin nicht durcheinander. Mich steht nicht fest, ob wir morgen noch mal die Zeit für ein Frühstück haben werden und ich muss gestehen, dass es mir sehr schwer fällt, zu entscheiden, was ich präferiere: noch mal Frühstück oder ein Ausflug nach Butrint mit seinen archäologischen Besonderheiten. Beides wirklich unfassbar verlockend! Wobei Butrint natürlich eine einmalige Sache ist, während ich leckeres Frühstück auch in Berlin bekomme. Schwierig… Den Tag verbrachten wird hauptsächlich auf hoher See. Naja oder zumindest auf dem Boot, einem ähnlichen Schlauchboot wie auch schon vor zwei Tagen in Dhermi. Nur dieses Mal eben so wie geplant: viel Zeit auf dem Boot, gelegentliche Stopps zum Schwimmen und ein längerer Aufenthalt in der Kroreza Bucht, die ebenfalls wie Freitag nur per Boot zu erreichen ist. Ein sehr touristisches Unterfangen, aber das Wetter war toll und die Gesellschaft auch. Und man darf auch nicht vergessen, dass ich hier mit Leuten in ihren 20ern unterwegs bin, die gern Party machen und Jetski fahren und derlei Späße. Ich finde es jedenfalls nicht schlimm und nehme einfach alles mit und an.











Leave a Reply