Lieber SUP statt SUV

Der letzte (volle) Tag dieses wunderbaren Retreats fing ausnahmsweise mal nicht mit Yoga an. Nicht nur sind einige von uns, wie bereits erwähnt, schon seit 5:45 Uhr auf den Beinen, auch gab es um 8 Frühstück, damit wir anschließend auf unsere vier Autos verteilt, ins Stillup Tal fahren konnten, wo es einen zauberhaften Stausee (oder wie man in Österreich sagt: Speicher) gibt. Ähnlich türkis wie die Seen in Slowenien, in denen ich einen Monat früher gebadet habe, nur etwa 15 Grad kälter.

Dort am See angekommen, wanderte ein Großteil von uns die knapp 2 km bis zum anderen Ende des Gewässers, einige fuhren aber mit dem Auto vor, um dort unsere SUPs aufzupumpen. Bei den Globeseekers bekommt man allmögliche Arten der körperlichen Betätigung. Als das geschafft war und die anderen sich dazu gesellten, teilten wir uns in zwei (gleichmäßig große) Gruppen auf. Die eine Gruppe fuhr mit Denise auf den SUPs zur Seemitte, um dort ein bisschen Yoga zu machen (soweit das auf den Brettern möglich ist) und die andere Gruppe übte mit Chris das Atmen nach der Wim Hof Methode. Und danach ging es direkt ins kalte Wasser. Laut Chris sind es weniger als 10 Grad, aber genau wusste es auch niemand. Spannend, dass der erste Fuß im Wasser okay ist, danach rebelliert der Körper ganz ordentlich und plötzlich wird es doch wieder ganz okay. So lässt es sich schon mehrere Minuten im kalten Nass aushalten. Aber auch das Yoga auf dem Wasser war eine durchaus interessante Erfahrung. Ich war ja zuvor noch nie auf so einem Standup Paddle Boot, daher hatte ich auch nicht so ganz die innere Ruhe, um mich auf die Übungen einzulassen, aber toll war es schon, ähnlich wie beim Baden im Bohinjko Jezero in Slowenien, als ich umgeben von Bergen und Bäumen im Wasser lag und so einen inneren Frieden verspürte.

Ein spätes Mittagessen gab es dann im Gasthaus Wasserfall. Hmm, Käsespätzle.



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