Heute haben wir im Grunde gar nicht mal viel unternommen, doch waren wir den ganzen Tag unterwegs. Nachdem erstmal alle ausgeschlafen und gefrühstückt hatten (vor allem ich), spazierten wir durch Haifa, um zur Haltestelle der Carmelit zu kommen, der einzigen U-Bahn Israels. Diese erinnert an diese schräg fahrenden Straßenbahnen auf den steileren Strecken Lissabons. Die Carmelit fährt mal zwei Kilometer und bedient sechs Stationen.
Ziel der Reise war der Zoo. Ich werde euch jetzt nicht die tausenden Bilder zeigen, die ich dort geknipst habe, denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, gibt es da nichts zu sehen, was wir nicht aus den ganzen anderen Zoos der Welt kennen. Doch könnte ich mir täglich Tiere in Unmengen anschauen und hätte immer noch meine Freude daran. Einzige deprimierend war der Anblick einiger der eigentlich so schönen Wilderer, die depressiv nur im Kreis laufend, weil sie die viel zu kleinen Gehege und Käfige krank machen. Der Rest der Tiere war allerdings auch nicht für großartige Vorführungen zu haben, da sie sich aufgrund der großen Hitze lieber faul im Schatten aufhielten.
Nach dem Besuch im Zoo holten wir uns Falafel bzw. Schawarma und aßen gemütlich in einem Park sitzend unser Mittag. Danach ging es via Bus wieder nach Hause, wo wir wieder zu Kräften kamen, und fuhren dann mit dem Auto zum Carmel Strand. Besser kann man einen solchen Tag bei rund 32°C fast gar nicht verbringen. Zwar waren relativ viele Strandbesucher unterwegs, doch kenne ich es von der Ostsee bedeutend schlimmer. Das Wasser war großartig, schön warm (ca. 25°C) und durch die teilweise recht hohen Wellen wurde es auch nicht langweilig. Freundlicherweise stellen die Eisverkäufer in regelmäßigen Abständen Sonnenschirme auf, die Hitze wäre sonst unerträglich.




Schreibe einen Kommentar