Gorgeous

Nach einem eher bescheidenen Frühstück fuhren wir heute gleich weiter. Insgesamt rund sechs Stunden waren wir heute auf der Straße. Dass wir so vorbildliche Pausen machen, zeigte sich dann auch recht bald als bewährt, denn tatsächlich hielt uns die Polizei an, um den Fahrtenschreiber zu prüfen. Der Rest galt als bestanden und wir durften weiterfahren. Wie auch gestern mit vielen Zwischenstopps zum Pinkeln und eine längere Mittagspause in einer Kasbah, wo wir ein offenes Buffet bekamen, das aber nicht weiter nennenswert ist. Im Gegensatz dazu allerdings der Blick von der Dachterrasse.

Auf dem Weg in die Sahara machten wir ebenfalls Halt in der Todra-Schlucht bei Tinghir, einer beeindruckenden Felsspalte, deren bis zu 300 Meter hohe Wände eng aneinander rücken. Zwischen den rötlich leuchtenden Felsen plätschert ein kleiner Bach, während Händler bunte Tücher ausbreiten und die Sonne das Gestein in goldenes Licht taucht. Sehr malerisch.

Und dann kam das eigentliche Highlight: die Sahara. Mit Dromedaren ritten wie etwa anderthalb Stunden zu unserem Wüstenlager. Was für eine Erfahrung. Das Reiten an sich schon etwas Besonderes. Aber dann diese Farben, dieser Sand, diese Wüste. Meine Fotos konnten das nicht mal ansatzweise festhalten. Da wir in den Sonnenuntergang ritten, war es zu dunkel, um Fotos von den Zelten zu haben, in denen wir übernachteten. Aber ich habe mal versucht, einen Eindruck einzuschnappen, was das für ein unfassbar schöner Sternenhimmel ist.

Im Lager gab es Abendessen: Fajine und Nudeln mit Tomatensauce. Kein Scherz.



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