TTT – Tejana, Tejeda, Tajaste

Diese wunderbare Alliteration fasst meinen heutigen Tag super zusammen. Heute war erneut ein Abschied angesagt, denn der Yoga Retreat bei La Tejana ist nun zu Ende. Aoife fuhr bereits vor dem Yoga ab, Stefanie nach dem Frühstück und ich machte mich ebenfalls kurz danach auf den Weg. Auf Vickys Empfehlung hin fuhr ich nicht den schnellsten Weg sondern durch die Berge. Ich muss mich ehrlich entschuldigen, denn dass ich bei der Fahrt nicht mitgefilmt habe, denn woah, diese Aussicht, ich bin echt sprachlos. So so so so so schön! Mein erster Halt war, genau wie von Vicky nahegelegt, Tejeda. Das ist ein hübsches kleines Städtchen mitten in den Bergen. Wie versprochen holte ich mir dort ein Eis, komplett auf Spanisch fragte ich nach einem Leche y Leche und bestellte eine Waffel mit einer Kugel Gofio Eis. Absurder Geschmack, den man nur auf den Kanaren findet. Gofio, hm, wie beschreibt man das am besten? Das ist gemalenes Getreide. Aber kein Mehl, sondern irgendwie anders. Geröstet, glaube ich. Das kann man in alle möglichen Nahrungsmittel packen, vor allem in Gebäck findet man das gern, aber man kann es auch wie Kakao in Milch trinken, nur ist es nicht so süß wie Kakao. Oder in den Jogurt geben und etwas Obst dazu, wie Porridge oder Haferflocken. Aber eigentlich wollte ich euch hier jetzt Tejeda zeigen:

Man kann von Tejeda aus so schön ins Tal und in die Berge gucken:

Ab da blieb ich immer wieder stehen, weil ich ein Panorama nach dem anderen knipsen musste, ach, war das bezaubernd!

Gegen vier Uhr nachmittags war ich an meiner Unterkunft (Calle Tajaste) in Sardinas angekommen, blieb aber nur kurz, weil ich noch ein bisschen Sonne am Strand von Castillo del Romeral tanken wollte.

Ich muss sagen, dass mir diese Ecke von Gran Canaria (Südosten) wirklich sehr gut gefällt. Es ist hier nicht so steil wie im Norden und es ist irgendwie schöner. Tolle Straßen mit Fahrradwegen (die ich vorher auf noch keiner der Inseln gesehen hatte), grüne Mittelstreifen mit Hindernisparcoursen für Kinder, saubere, gut erhaltene Häuser in bunten Farben, nicht zu viel auf einmal, sondern etwas weitläufiger als zum Beispiel in Las Palmas (aber das ist ja auch die größte Stadt der Insel, in der knapp die Hälfte der Bewohner:innen Gran Canarias zu Hause ist), überhaupt ist es sauber und ruhig. Vielleicht nichts für Partytourist:innen, aber dafür wunderbar ruhig und sicher. Nach dem Strand war ich noch kurz im Supermarkt, um mir Abendessen zu holen (Nachos con Queso) und habe mich sehr über die Produkte in den Regalen amüsiert. Es gibt hier übrigens auch überall Toastbrot ohne Kanten, wie ich es Anfang des Jahres auf Teneriffa gesehen hatte. Lustig, diese Kanaren.



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