Surfin Costa Rica

Da habe ich heute morgen gedacht, es sei schon um 7 und ich bin einfach aufgestanden. Um dann festzustellen, dass erst um 6 war. Da wir hier so dicht am Äquator sind, sind hier Sonnenauf- und -untergang über das Jahr hinweg immer recht ähnlich, nicht so wie bei uns. Jetzt im Februar geht die Sonne so gegen halb 6 auf und geht so Richtung 18 Uhr unter. Das ist schon etwas befremdlich, wenn die Sonne so relativ früh verschwindet, aber es so warm ist. Denn entweder wird es früh dunkel und es ist kalt weil Winter oder es wird spät dunkel und es ist warm weil Sommer. Daher habe ich meist schon ab 18 Uhr das Bedürfnis, so langsam ins Bett zu gehen. Was aber gewiss auch daran liegt, dass wir hier sieben Stunden hinter meiner gewohnten Zeitzone sind. Aber insgesamt habe ich recht wenige Probleme mit Jetlag und so. Also klar war ich am ersten Tag noch recht müde, aber ich hatte ja auch laaaange im Flugzeug gesessen und ewig nicht geschlafen. Aber schon am zweiten Tag war es total in Ordnung. Ich finde es auch recht angenehm, dass es nachts ein bisschen runterkühlt, so dass ich im Grunde ganz gut schlafen kann. Gestern hatte ich dann allerdings doch den Ventilator angemacht, weil es zu warm war.

Meinen frühen Morgen nutzte ich für einen Spaziergang am Strand. Während der anschließenden Yoga Stunde bekamen wir lausigen Besuch.

Den Vormittag verbrachten wir etwas weiter südlich unserer Unterkunft am Strand. Heutiger Programmpunkt: Surfen. Ja, ich habe das noch nie zuvor gemacht und ich war etwas nervös, wie sehr ich mich wohl blamieren würde. Trainer Danny machte mit und zunächst ein paar Trockenübungen am Strand und erklärte, worauf es ankommt. Und dann ging es auch schon ins Wasser. Ich für meinen Teil habe es nicht geschafft, auf dem Bord aufzustehen. Aber das sei wohl fürs erste Mal auch gar nicht so ungewöhnlich. Immerhin schaffe ich es im Letzten auf dem Brett etliche Meter weit Richtung Strand zu surfen. Ich muss schon sagen, dass ist ein mächtiges Gefühl, von so einer Welle getragen zu werden!

Nach einer längeren Siesta trafen wir uns wieder zusammen, um erst Babanenkuchen mit Schokoeis zu essen und uns dann zu einem Health Coaching zu treffen. Intensiv aber schön. Beobachtet wurden wir wieder von Kapuziner Affen, die wir schon am Morgen gesehen hatten.



Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *