Heute am letzten Tag des Retreat ließ sich nun auch die Sonne blicken und das Tal war endlich wieder in seiner vollen Schönheit zu sehen. Nachdem ich zum ersten Mal seit Ewigkeit wieder richtig geschlafen hatte, fiel mir das Aufstehen jetzt mal wieder schwerer, so dass ich erst kurz nach sieben bei den Jungs in der Küche war. Vor dem Frühstück gab Denise noch eine Embodiment und Yoga Session, nach dem Frühstück machten sich bereits die ersten peu a peu auf den Weg zum Paragliding. Dieses Mal ohne mich, weil zum einen zu kalt, zum anderen zu teuer. Aber so kam es, dass wir uns am frühen Nachmittag unten im Dorf wieder alle trafen und dann teilweise per Auto, teilweise zu Fuß zur Schlucht am Zemmbach gelangten. Da es vom Treffpunkt nur reichlich zwei Kilometer waren und der Weg ebenerdig verlief, gehörte ich zusammen mit den Jungs zur Wandergruppe, um noch mehr von dem bezaubernden Sonnenschein zu genießen. In der Schlucht angekommen, bereiteten wir unsere Körper mit der Atmung nach Wim Hof auf ein kurzes Eisbad vor. Fragt mich nicht, wie kalt das Wasser des Zemmbachs ist, aber auf jeden Fall deutlich unter 10°C (man munkelt, es seien 7°C gewesen). Anschließend fuhr ich mit Kirsten und Frank wieder zurück zum Gschösswandhaus, wo mir gerade noch Zeit zum Umziehen blieb. Danach durfte ich Saunahandtücher falten und Geheimgänge des Gasthauses kennen lernen, das war schon cool. Naja, wirklich geheim sind sie nicht, aber als Gast bekommt man eben nie das Vergnügen.













Zum Abendessen gab es Pizza und hinterher wurde noch ein Bonfire (Lagerfeuer) gezündet und von Gitarre begleitet gesungen. Und was war das ein besonderer Moment, so mit Gras, Gesellschaft, Gitarre, Guter Laune. Und dann dieser wahnsinnig helle Vollmond, der den Schnee beleuchtete. Das auf dem Foto ist keine Scheibe, durch die ich fotografiert habe. Die Wolken sehen nur aus wie Schlieren.



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