So, die erste Etappe ist schon mal geschafft. Der Flieger startete mit einer Stunde Verspätung. Habe ich so auch noch nicht erlebt: Erst musste man ungewöhnlich lang im Wartebereich bleiben, bis dann zehn Minuten vor Abflug endlich die Türen geöffnet wurden und alle Passagiere zum Flugzeug gingen… um dort 15 Minuten zu warten und dann wieder zurück ins Terminal zu wissen. Infos gab es keine. Danke Ryanair!


Aber dann doch die Ansage: technische Probleme, Ursache unklar. Bis dann plötzlich doch die Türen wieder aufgingen und das Boarding beginnen konnte. Von Berlin nach Budapest sind es ja nur 1,5 Stunden und die Zeit verging schnell, während ich weiter übt Rumänien im 20. Jahrhundert las. Am Flughafen hat man im Grunde zwei Busse, mit denen man in die Stadt kommt: einen normalen Stadtbus und einen Expressbus. Version 1 ist billiger, aber erfordert häufigeres Umsteigen, um zu Hauptbahnhof Keleti zu gelangen. Daher war Version 2 heute mein Weg. Am Bahnhof angekommen schloss ich mein Gepäck ein und spazierte zum Zoo. Wohin auch sonst? Retrospektiv wäre vielleicht doch der Bus die bessere Option gewesen, nicht weil 2,5km weit sind, sondern deshalb:

Nun gut, hinterher hat man es vorher immer gewusst. Ich bin nun jedenfalls inzwischen bei den Pingvinek und genieße das bisschen Schatten und beschließe gerade, dass es voll okay ist, hier sitzen zu bleiben und nicht noch die anderen Tiere anzugucken. Wie gut, dass ich meine festen Turnschuhe an habe und nicht etwa die leichten Sandalen, die jetzt im Schließfach warten, dass ich sie nachher abhole.





Ansonsten gefällt mir Budapest aber doch. Die Menschen sind wirklich freundlich. Und einen schönen Hauptbahnhof haben sie.



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