Kunst

Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, sah es ganz anders aus. Nämlich weiß. Offenbar hatte es über Nacht geschneit. Daher war der Himmel allerdings konstant grau mit Wolken bedeckt und es dauerte noch länger als gestern, um hell zu werden. Und ob es wirklich hell wurde, kann ich gar nicht sagen. Eher so hellgrau. Und nass. Und kalt. Brrr…

Ein guter Tag also, um ins Museum zu gehen. Und Kunstmuseum, um genau zu sein. Kunst ist ja schon was Schönes. Allerdings bin ich lieber Künstlerin als Betrachterin. Wenn man aber mit so einer Künstlerin wie Lise unterwegs ist, lernt man, die Ausstellungsstücke mit ganz anderen Augen zu sehen. Wir haben uns viel über Techniken und Farben unterhalten, Acryl, Öl, Gauche… Ich bevorzuge ja aktuell den Bleistift, doch inzwischen kann ich eine gewisse Faszination für so Pinselkunst nachvollziehen. Besonders gefreut habe ich mich, dass da auch ein paar Picasso hängen. Der hat es mir zurzeit irgendwie angetan und öffnet meinen Geist für Kunst. Dadurch war der Besuch des Museums für mich doch ungewohnt angenehm. Zumindest eine Etage lang. Danach hatte ich dann wieder eine Lust mehr. Aber ich bin auch einfach nicht für diese Art der Fortbewegung geschaffen. Dieses ständige Stop and Go ist echt anstrengend.

Das Bild von Picasso mit dem Affen stammt von 1905 und wird auch in der Biographie erwähnt, die ich gerade lese. Es war wohl nicht der einzige Affe, der von ihm stammte. Zurückzuführen ist seine Vorliebe für diese Tiere wohl auf seine vielen Zirkusbesuche, für die er sich sehr begeisterten. Aber natürlich auch auf die Parallelen zwischen Mensch und Affe.

Neben Gemälden gab es im Museum auch einige Kunstinstallationen. Zwei davon habe ich euch mal mitgebracht.



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