Kennen lernen

Um 7:45 Uhr trafen wir uns in der Kapelle der Akademie zur Andacht. Da ich aktuell ein Spiel (mit mir selbst) spiele, bei dem ich jeden Tag rund Herausforderung meistern muss und meine Herausforderung darin besteht, eine Woche lang früher als „normal“ aufzustehen, um mir selbst was Gutes zu tun, klingelte mein Wecker also schon um 7. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn ich war eh schon viel früher wach, weil es hier für meinen Geschmack viel zu hell ist. Das einzige Manko hier an diesem Zimmer. Naja, eins von zwei. Es gibt nämlich nur eine Steckdose – oder zumindest habe ich noch keine zweite gefunden. Aber das ist nun wirklich jammern auf hohem Niveau. Jedenfalls war ich früh genug wach und konnte vor der Andacht noch einen Yoga Sonnengruß machen. Das war schon schön und tat gut. Ich hoffe, dass ich es die nächsten Tage mal schaffe, schon zum Sonnenaufgang aufzustehen.

Danach gab es Frühstück mit offenem Buffet. Besonders hat es mir hier der griechische Joghurt angetan, dazu Honig und ein paar Haferflocken, das ist fein. Im Anschluss führte Rüdiger, der hier die die Organisation verantwortlich ist, durch und um die Akademie, und erzählte einiges zur griechisch orthodoxen Kirche, worum es sich in den kommenden Tagen immer wieder gehen wird.

Nach einer Pause mit Kaffee und Keksen liefen wir zum fünf Minuten entfernten Kloster, in dem heute nur noch vier Mönche leben. Der Pristermönch Theologos (?) gab uns einen kleinen weiblich und Kloster und in das Leben als Mönch. Anschließend bekamen wir im Museum des Klosters (unter anderem) noch etliche Ikonen zu sehen. Das Kloster stammt aus dem 17 Jahrhundert und wurde in Laufe seiner Geschichte mehrfach zerstört, da es immer wieder den Schutz der Rebellen Kretas diente. Über die Ikonen werde ich gewiss in den nächsten Tagen noch mehr berichten können. Der Montag steht ganz im Zeichen der Ikonenmalerei (bzw Ikonenschreiberei, um ein bisschen klugzuscheißen).

Die Zeit bis zum Mittagessen verbrachte ich am nahegelegenen Wildtiergehege.

Zum Mittagessen trafen wir uns dann wieder in der Akademie. Am Buffet gab es eine gute Auswahl an Köstlichkeiten.



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