Ach wie hatte ich mich auf die Wanderung heute gefreut. Aber leider wurde daraus nicht, weil der See zu hatte. Ja, ihr lest richtig, der See ist unter der Woche geschlossen. Ich weiß nicht, was mich mehr nervt, dass der Teil des Nationalparks nur am Wochenende auf hat oder dass es im Internet keine Angaben dazu gibt. Selbsiges gilt auch für Restaurants, einige zumindest. Denn nachdem wir nicht zum Lago di Ridracoli gekommen sind, wollte ich einfach nur irgendwo hinfahren, was Nettes essen und wieder nach Hause. Aber die Restaurants in der nächst größeren Stadt, Santa Sofia hatten entweder geschlossen oder waren nur solche dubiosen Imbisse, wie wir es gestern hatten. Ja klar, zur Mittagszeit darf man in Italien nicht zu viel erwarten, aber wenigstens irgendwas bei dem man keine Angst hat, sich den Magen zu verderben wäre schon schön gewesen. Und vieles hat hier einfach immer Mittwoch und Donnerstag geschlossen…. So sind wir also einmal umsonst durch den Foreste Casentinesi gefahren. Aber immerhin war die Fahrt an sich wunderschön und ich habe den Anblick mehr als genossen. In Santa Sofia hatte ich eine halbe Stunde für mich, die ich dafür nutzte, mich an das Flussbett zu setzen und Enten, Gänse und Schwäne zu füttern. Eigentlich war das nicht mein Plan, aber da sie eh hinter mir her liefen, habe ich sie eben auch gefüttert.









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