Der heutige Tag wird wohl als einer der schönsten dieses Urlaubs bei mir in Erinnerung bleiben. Den Vormittag verbrachten wir in En Gedi, einer Oase im nördlichen Teil der israelischen Wüste Neger, die unmittelbar am Toten Meer liegt. „En Gedi war nicht nur wegen seiner üppigen Vegetation, sondern auch wegen seiner Unzugänglichkeit für den von König Saul verfolgten David ein ideales Versteck. Die Bibel spricht daher von gewissen „schwer zugänglichen Orten in En-Gedi“ (1. Samuel 23).“ (Wikipedia)
Ich zeige euch einfach anhand von Bildern, was mich so begeistert hat:
Später fuhren wir wieder Richtung Arad zurück, hielten aber zwischendurch an einem der öffentlichen Strände des Toten Meeres. Zum Glück hatte Lise uns einen Platz unter einem großen Sonnenschirm ergattert, denn der Sand war unerträglich heiß. Nachdem wir uns die Badesachen angezogen hatten, rannten wir also in Windeseile zum Wasser, weil jeder Zehntelsekunde mit den nackten Füßen auf dem Boden eine zu viel war. Dass man wegen des Salzgehalts immer an der Oberfläche schwimmt, konnte ich tatsächlich erst glauben, als ich es selbst versucht hatte. Was für ein irres Gefühl!! Das Wasser war zwar mächtig warm und von oben knallte die Sonne, aber das war egal.
Zum späten Nachmittag hin hatten wir uns unter der Dusche von den Sonnenmilch-, Schweiß- und Salzschichten befreit und mussten nun unsere Mägen füllen, da wir seit dem Frühstück außer einer Packung Chips nichts mehr zu essen bekommen hatten. Die Hostelrezeption empfahl uns ein Restaurant in der Nähe, das wir auch spontan aufsuchten. Der Tipp war genau das Richtige, denn zumindest der Rest der Familie bezeichnete das Essen als Highlight des Tages und das, obwohl der Tag so viel Schönes zu bieten hatte. Mein Burger war auch super, aber keine Konkurrenz für die Klippschliefer. Und das Tote Meer. Und die Oase an sich…





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