Ab heute darf ich dank halber Urlaubstage zum Glück etwas weniger arbeiten. Das nutze ich, um mittags erst einkaufen zu fahren und dann Nadja abzuholen. Der Plan: Nach Punta de Teno fahren, um uns den westlichen Zipfel der Insel anzuschauen. Von Buenavista del Norte aus sind es laut Navi nur 16 Minuten mit dem Auto, 22 Minuten mit dem Bus. Da der Bus nur einmal die Stunde fährt, entschieden wir uns für die erste Option. Da war dann aber eine Schranke mit Schild, Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 19 geschlossen, Freitag 10 Uhr bis Montag 19 Uhr geschlossen. So ein Mist. Na gut, dann halt mit dem Bus. In der Touristeninfo von Buenavista erkundigten wir uns nach dem Bus und erfuhren, dass der wegen des schlechten Wetters auch nicht fährt, also alles dicht weil zu gefährlich. Ach was soll’s, dann laufen wir eben zur Küste. Oh, kein Durchgang, Sackgasse. Fahren wir halt mit dem Auto zur nächsten Stelle. Oh nein, falsch abgebogen. Irgendwann gegen vier waren wir dann endlich an der Küste. Aber das hat sich auch wirklich gelohnt. Was für ein Anblick.














In der Touristeninfo hatte ich mir ein paar Flyer mitgenommen, unter anderem mit den schönsten Miradors (Aussichtspunkten) der Insel. Auf dem Weg Richtung Puerto de la Cruz kommt man an San Juan de la Rambla vorbei, in dessen Nähe ein schöner Aussichtspunkt auf die Bucht liegen soll, mit Restaurant. Das hatte aber geschlossen und so kamen wir auch nicht zum eigentlichen Aussichtspunkt. Stattdessen genossen wir den Blick von hier:




In San Juan de la Rambla suchten wir uns ein schönes Restaurant mit toller Terrasse und Blick aufs Meer aus und genossen dort unser Abendessen. Bei mir gab es Oktopus. Hatte ich mir irgendwie besser vorgestellt. Den Rest bekam die Katze, die uns um die Beine schlich. Zum Nachtisch gab es für mich noch Griechischen Jogurt mit Papaya und Apple Crumble, Nadja war mir ihrem Sangria schon gut bedient. Trotz all der Widrigkeiten des Tages war die Stimmung konstant gut und ausgeglichen.





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