Kumba ya, my lord

Nein, Kumba ya wurde nicht gesungen, soweit ich weiß, aber es hätte gepasst hier am letzten Abend im Gschösswandhaus. Nach einer letzten Runde entspannendem Yin Yoga mit Denise bekamen wir Chili sin Carne und einen ganz köstlichen Kaiserschmarrn von Chris. Ein wahres Festessen, eines Abschieds nach so einer intensiven Zeit würdig. Intensiv, ich weiß gar nicht, ob das das richtige Worte ist. Jeder, mit dem ich sprach, hatte den Eindruck, wir wären nicht nur fünf Tage sondern mindestens zwei Wochen hier in den Bergen gewesen. Nicht, dass die Zeit nicht schnell genug vergangen sei, ganz im Gegenteil, doch haben wir so viel unternommen – und ist so viel in uns mit uns passiert – dass der Verstand kaum glauben mag, dass es sich in einem so kurzen Zeitraum quetschen ließe. Selbstachtsamkeit und Selbstliebe, zwei ganz wichtige Säulen, die hier vermittelt und für uns alle bisher viel zu sehr vernachlässigt wurden. Für mich persönlich ein entscheidender Schritt zur Selbstständigkeit und um es mit den Worten von Nicole zu sagen: Ich bin genug, ich tue genug, ich habe genug. Mit dem Gedanken lässt es sich doch viel besser und tiefer atmen. Eines Tages wird der Gedanke hoffentlich auch zum Gefühl.

Doch noch einmal zurück zum Abend: Letztes Highlight dieser Reise war ein Lagerfeuer, zu dem noch einmal alle zusammenkamen und mit Gitarrenbegleitung sangen. Nachdem heute die Aktivitäten immer in Gruppen stattfanden, war es doch wirklich schön, dass zum Schluss die Runde noch einmal vollständig Zeit miteinander verbrachte. Dieser Haufen unterschiedlicher Fremder der am Ende fast wie ein Freundeskreis wirkt.



2 Kommentare zu „Kumba ya, my lord“

  1. Hello. I’m not sure if they mentioned at the retreat, but there was an Australian (me) supposed to have joined you. Unfortunately, after surgery in Italy on a broken clavicle (from mountain biking) a day before the retreat, I had to return home to Australia and therefore miss the retreat.
    I was still on the Whats app group and lived vicariously through you all as I flew home.
    Thank you for your blog… it gave me even more insight into your wonderful experience. I hope to be able to get there in the next year or two!

    1. Hi! Yes they mentioned you and also I read your texts in WA. I was even already planning a detour to pick you up from Innsbruck when I read your message that you have to cancel the trip. Very sorry for you! Hope you feel better soon. This journey was one of my most precious experiences in life, so I’d really recommend to try again next year 🙂

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