Der Flug mit El Al war so ziemlich der komfortabelste, den ich je erlebt habe. Keine Stewardess musste den Tanz der Sicherheit tanzen, denn es gab keine Monitore, auf jeden in Form eines Videos alles erklärt wurde. Auch wurden während der Fluges Essen und Trinken gereicht und das Entertainment Programm spielte Filme und Serien, ein Streaming Portal bot zudem weitere Filme an. Echt topp!

Die Ankunft in Tel Aviv und die Weiterreise nach Jerusalem mit dem Zug verlief ganz problemlos. Durch die noch recht neu ausgebaute Verbindung dauerte die Fahrt meint halbe Stunde. Etwas schwieriger gestaltete sich dann der Weg per Straßenbahn vom Hauptbahnhof zum Hotel. Die Fahrtkartenautomaten weigerten sich, unsere Visa Karten anzunehmen, doch der vierte Automat erklärte sich dann doch bereit. Im Hotel angekommen stieß dann auch endlich Jakob zu uns.
Zusammen gingen wir dann zum Äthiopier, wo wir zu Abend spiesen. Und was das für ein Essen war… Wir haben nur für vier Leute bestellt und trotzdem sind wir früher satt gewesen als die Teller leer.

Wir wurden zum Schluss sogar noch aufgefordert, uns an der Wand zu verewigen. Lise übernahm die ehrenvolle Aufgabe.


Noch ein Abendspaziergang durch Jerusalem führte uns durch festlich geschmückte Straßen und letztlich noch in einer Kneipe unweit des Hotels.
Leider zeigt sich das Jerusalemer Wetter heute nicht von seiner besten Seite. Bei Ankunft schon Nebel, Regen, Temperaturen unterhalb der 15 Grad… Am schlimmsten daran ist allerdings, dass die Stadt nicht für ein solches Wetter ausgelegt ist. Der Boden ist so wahnsinnig glatt, dass es mich doch sehr wundert, dass es zu keinen Unfällen kam.
Jetzt heißt es aber erst einmal versuchen zu schlafen in dieser schrecklich lauten Unterkunft. Der Tag war lang und morgen geht’s wieder früh los…




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