Falls ihr euch über den Titel wundert, ich wurde gerade dazu aufgefordert, diesen Song als Titel nehmen. Aber auch nur, weil er gerade läuft, während ich den Eintrag beginne. Und Kyle und Kathy laut mitsingen.
Hm, was gibt’s zu dem heutigen Tag zu erzählen? Wir haben den Tag mit einer Yoga Session begonnen, heute von Chris. Vorher hatten er und die anderen Mädels noch Obst geschnippelt. Dann Yoga und dann ein wundervolles gesundes Frühstück (el desayuno), mit Porridge, frischem Obst, Avocado, Rührei, Reis mit Bohnen und anderem leckeren Zeugs. Danach zog wieder jeder seine Affirmation des Tages. Meine hatte gewisse Ähnlichkeit mit der von gestern: „Ich bin empfänglich. Ich bin offen für neue Ideen. Ich bin bereit andere Methoden zu versuchen und ziehe alternative Gesichtspunkte in Betracht.“
Nach einer Verdauungspause liefen wir zum Strand, um in den Tidenpools zu entspannen. Falls euch das nichts sagt: Das sind diese Becken mit Wasser, die zurückbleiben, wenn gerade Ebbe ist. Das Wasser darin ist hier deutlich wärmer als das Meerwasser. Aber tatsächlich blieben nur Denise, Makaio und ich im Tidenpool, die anderen sind im Meer schwimmen gewesen. Zum ersten Mal konnte ich so mal längere Zeit mit Denise quatschen, aber auch mit Makaio Quatsch machen. Das war schon echt cool. Denise bedankte sich hinterher sogar für die Zeit, war also nicht nur für mich angenehm. Als sie dann mit Makaio zum Mittagsschlaf aufbrach, gesellte ich mich zu den anderen im Meer. Wir spielten ein Spiel, bei dem jeder drei Dinge sagen sollte, die er über sich mag, wenn er in den Spiegel guckt. Dann etwas Positives über jeden der anderen. Und dann etwas, was wir gut können. Dieses Spiel und das tolle Wasser verleitete uns dazu, zu lang in der Sonne zu bleiben. Sonnenstich kann ich zum Glück nicht feststellen, aber doch leichten Sonnenbrand, trotz Sonnencreme. Aber nicht wahnsinnig schlimm.






Gegen Nachmittag lief wir zurück zur Unterkunft, wo Chris betreits Quinoa Salat für uns gemacht hatte. Den aßen wir und bald gesellten sich auch Chris, Denise und Makaio wieder zu uns. Nach einer weiteren Ruhepause machten wir Yin Yoga und meditierten beim Sonnenuntergang.


Bevor das Abendessen (la cena) fertig war, genossen wir mich eine Weile die Ruhe und den Ausblick. Außerdem bekamen wir für eine Weile Besuch von einer Katze (gato blanco).


Die Zeit nach dem Abendbrot war der gesellig. Viel Lachen, viel philosophieren, viel Austausch, und singen. Wirklich total schön und unterhaltsam. Ich habe das so sehr gebraucht und genossen. Am Ende stieß noch eine Gottesanbeterin zu uns. Ein Gecko hatte sich zwischenzeitlich in meinem Zimmer verirrt, war aber sofort verschwunden, als er musst bemerkte.


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