Heimatgefühl in der Ferne

Eigentlich bin ich ganz schön fertig mit den Nerven, aber zwei liebe Menschen haben mir heute den Arsch gerettet. Eigentlich sogar drei. Was für ein Geschenk! Jetzt sitze ich am Hafen von Agaete, Gran Canaria, und schaue auf’s Meer. Der Flug war wirklich sehr kurz, so kurz, dass ich fast ein schlechtes Gewissen hatte, weil es sich wie ein Inlandsflug anfühlte. Aber über den Atlantik ist es doch effizienter als mit dem Schiff. Daher geht das schon klar. Mit dem Mietwagen hat auch alles geklappt, ich habe einen flotten Hyundai i10, der sich ganz famos fährt. Der steht grad in der Sonne und wird vermutlich gleich zum Ofen, daher werde ich hier nicht allzu lang sitzen. Es ist so schön, wieder hier zu sein. In Agaete habe ich mich sofort wieder zurecht gefunden und ach, es tut so gut, wieder a) die Sprache zu verstehen (und damit meine ich nicht die vielen deutschen Touristen), b) wieder mit Karte zahlen zu können, denn in 99% der Fälle funktioniert es in Marokko nur mit Bargeld, und c) wieder mein Datenvolumen nutzen zu können und nicht auf jedes einzelne Byte achten zu müssen.

Ich habe von der lieben Koordinatorin unserer Reise noch ein Bild bekommen, das mich mal ein bisschen seriöser zeigt als mein Selfie von vorgestern. Das will ich euch nicht vorenthalten – so, meine lieben Freund:innen, sehe ich sonst nicht aus 😀



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