Hola Gran Canaria

Abschied nehmen hieß es auch heute wieder, denn ich verließ Teneriffa, um mit der Fähre nach von Santa Cruz nach Agaete, Gran Canaria, umzusiedeln. War schon ein bisschen traurig, diese echt tolle Wohnung zurückzulassen (oder viel mehr die echt tolle Stille) und dann ins neue Abenteuer zu starten. So eine Fährfahrt ist für mich was Neues, aber es klappte alles prima und so war ich dann mittags auf der Insel westlich von Teneriffa angekommen.

Wieder an Land fuhr ich dann fix tanken (für 1.068 Euro pro Liter!) nach Teror bzw in die Nähe, wo ich die nächsten sieben Tage verbringen werde. Mein zweiter Yoga Retreat in diesem Jahr findet in der Unterkunft von Vicky und José statt und ist etwas schlichter als das, was ich bisher so erlebt habe (sowohl in Bezug auf Yoga Retreat als auch in Bezug auf die Kanaren). Aber gut, Herausforderungen sind da, um gemeistert zu werden. Ich wohne hier in einem winzig kleinen Zimmer, in dem gerade einmal ein schmales Bett, ein Nachttisch und ein einfaches Regal Platz finden (ich hätte auch ein größeres haben können, aber das hatte kein Fenster). Alles hier ist wahnsinnig hellhörig. Und der Yoga Unterricht deutlich spiritueller, als ich es bisher kenne (aber dafür physisch weniger anstrengend, was ich auch okay finde). Die Gruppe besteht nur aus sechs Frauen, was erstmal total nett ist, zwei aus Deutschland, zwei aus Holland, eine aus England, eine aus Irland. Bisher wirken alle sehr nett, doch bisher fehlt so komplett das Gruppengefühl, das ich sonst so kenne. Aber das kommt vielleicht noch. Vicky und José sind super nett. Während Vicky für’s Yoga verantwortlich ist, kümmert sich José um alles andere. Und er ist ein fantastischer Koch. Es gibt hier einen schönen Garten mit allen möglichen Pflanzen, auch ein Avocado Baum ist dabei. Ansonsten wird man noch von diesen beiden Süßlies begleitet: Fiona (links) und Noa (rechts).

Noa hat sich schon gaaanz viele Streicheleinheiten von mir eingefordert. Ist dabei aber total ruhig und lieb, nicht aufdringlich. Mir ist nur nicht klar, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Der Arme scheint an Inkontinenz zu leiden, aber wer regelmäßig Hasenpopos sauber macht, kann da drüber wegsehen. Zumal er (oder sie) ein wirklich sympathischer Hund ist – und ich bin alles andere als ein Hundemensch! Hühner habe ich hier auch schon gesehen, die werden dann wohl für unser Frühstück verantwortlich sein. Ansonsten gibt es hier Schmetterlinge. Monarchen, um genau zu sein. Zwei sind heute geschlüpft, einer liegt noch in den Wehen.

Zum Abend hin führte uns Vicky noch ins nächst gelegene Dorf. Und ich war überrascht, dass ich trotz der Steigungen hier allen voranmarschierte. Mehr Bilder von der Umgebung und so werde ich in den nächsten Tagen noch mit euch teilen. Nur fallen mir schon die Audio zu. Buenas noches, amigos!



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