Workshop Tag

Da draußen nach wie vor viel Schnee liegt, es sogar erneut angefangen hatte zu schneien, blieben wir heute hier im Gschösswandhaus. Das war mir auch ganz recht, denn nachdem ich erneut sehr unruhig bis gar nicht geschlafen hatte und bereits Punkt 7 unten in der Küche stand, um bei den Frühstücksvorbereitungen zu helfen, und die Wanderung mir noch in den Knochen – bzw. Muskeln – steckte, wäre ich eh für großartige Ausflüge nicht zu haben gewesen. Vor dem Frühstück trafen wir uns wieder im Yoga Raum und machten mit Chris eine Stunde lange Qi Gong. Was ich daran amüsant fand, war die fehlende Erfahrung bei den Teilnehmenden. Tatsächlich bin ich finde der sehr wenigen, die zuvor schon mal Qi Gong gemacht hatten, tatsächlich das erste Mal schon 2011. Daher konnte ich beim Frühstück mit etwas Wissen prahlen, denn meine Tischnachbar:innen hatten noch so einige offene Fragen. Überhaupt genieße ich es hier, als Wiederholungstäterin und nun auch Semiassistentin anderen Rede und Antwort stehen zu können. Irgendwie anders als auf Arbeit, wo ich immer die Fragen stellen muss. Nach dem Frühstück ging es für mich von den Aufräumarbeiten gleich weiter zur Mittagessenvorbereitung. Die fünf Kilogramm Kartoffeln schälte ich größtenteils allein bzw. zum Ende hin half Gabriel dann noch, und wir tauschten uns eine Weile über das Leben in Australien/Neuseeland aus, wo er herstammt. Dann noch den Abwasch machen und ein bisschen helfen beim Tischdecken für das Mittagessen. Die Acro Yoga Stunde am Vormittag ließ ich ausfallen, denn eine Pause war dringend mal nötig.

Mittags tischten wir ein wunderbares Chili sin carne auf. Den Nachmittag verbrachte ich abwechselnd in der Küche oder im Keller, um das Abendessen vorzubereiten, und in meinem Zimmer, denn mein Energielevel gab nicht mehr viel her. Zum Abendessen gab es einen leckeres Gemüseauflauf und dazu griechischer Salat. Obwohl ich danach früh ins Bett gehen wollte, blieb ich dann doch mit Gabriel und Elias in der Küche zum Saubermachen, danach eine Runde Gras im Schnee und zum Abschluss des Tagen spielten wir zu dritt Tischtennis, was so unfassbar lustig war, dass mir vor Lachen die Tränen kamen.



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