Heute ging es ans Eingemachte. Eigentlich hatten wir gesagt, da wir gestern den ganzen Tag auf den Beinen waren, würden wir heute nur einen Spaziergang machen. Was ganz Entspanntes. Ach, zum Teide müssen wir nicht unbedingt hoch, nicht heute. Lass uns doch eine kurze Runde um einen anderen Vulkan, den Montana Negro (der schwarze Berg), drehen. Und da standen wir am obersten Parkplatz und sahen die Karte mit den möglichen Wanderungen. Ach, die Wanderung um den Chinyero sieht ja viel entspannter aus. Komm, wir laufen den Weg. Als wir dann die 2,4km bis zum Rundweg gelaufen waren, stellte sich heraus, dass es am hier noch 5,4km für den Rundweg brauchen würde. Hm na gut, jetzt sind wir schon mal da. Also liefen wir den Weg. Dachten wir. An einer Stelle war die Beschilderung aber so unvorteilhaft, dass wir falsch abbogen und kurz vom Weg abkamen. Dadurch war unser Spaziergang dann satte 11kommairgendwas km lang. Aber schön war es. Wirklich schön. Mal was ganz anderes, so eine Vulkanlandschaft. Im Reiseführer steht, dass es in diesem Naturschutzgebiet mehr als 180 Pflanzenarten gibt, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Der größte Teil der Strecke lief durch einen Nadelwald. Kanarische Kiefern, um genau zu sein. Aber umso näher wir dem Chinyero kamen, desto abgefahrener war die Landschaft. Man fühlt sich stellenweise wir auf einem anderen Planeten, oft wird es auch als Mars Landschaft bezeichnet. Immer wieder bekamen wir einen Blick auf den Teide, aber auch der deutlich kleinere Chinyero war sehr spannend anzusehen. Es handelt sich dabei übrigens um einen so genannten Schlackenkegel, also eine kleinere Vulkanart. Dieser hier ist der letzte Vulkan, der auf Teneriffa ausgebrochen ist, 1909, und dabei rund 2 Quadratkilometer durch Lava und Asche verwüstet hat.














Ich habe euch mal unsere Wanderung in knapp 2 Minuten zusammengefasst:

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