Bis ans Meer und zurück

Uff, war das heiß heute. Also so richtig heiß. Wobei der Wetterbericht „nur“ 34 Grad sagte, bin ich mir ziemlich sicher, dass es mehr war. Und das, obwohl wir am Meer waren. Um genau zu sein in Piran, einer der malerischen slowenischen Stadt am Mittelmeer. Hätte ich diesen Blog Eintrag heute mehr geschrieben, hättet ihr vermutlich nichts anderes gelesen als „heiß, Piran, schön“ und die Bilder zu sehen bekommen. Inzwischen bin ich aber wieder akklimatisiert und kann doch von einem recht schönen Tag berichten.

Der erste Stopp unserer Reise war Hrastovlje. Dort leben stolze 143 Menschen. Berühmt ist der Ort für die romanische Dreifaltigkeitskirche, die auf einer Anhöhe unweit des Dorfkerns errichtet wurde. Sie wurde im 12. und 13. Jahrhundert errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde sie mit einer Wehrmauer als Schutz gegen Türken und Uskoken umgeben. Ihr könnt euch vermutlich denken, wer von uns beiden die Kirche besucht hat und wer bei 45 Grad im Auto wartete.

Dann fuhren wir weiter nach Piran. Ich muss schon sagen, die Slowenen verstehen was von Infrastruktur! Die Stadt selbst ist autofrei. Bei knapp 18.000 Einwohnern ist das aber natürlich auch kein Vergleich zu Berlin. Was ich aber schon so richtig cool fand: Man stellt sein Auto als Tourist am besten ins Parkhaus außerhalb der Stadt. Alle fünf bis 20 Minuten (je nach Uhrzeit) fährt kostenlos (!) ein Bus in die Innenstadt. Aber auch ohne Bus wären es nur 1,5km zu Fuß. Kann man schon mal machen. So richtig viel mitgenommen habe ich hier aber nicht, ich war einfach viel zu k. O. von dem Wetter. Hier daher nur ein paar Impressionen der Stadt:

So richtig bergauf ging es mit mir erst, als wir endlich endlich endlich zum (für mich) schönsten Teil des Ausflugs kamen. Denn, na klar, was macht man bei diesen Temperaturen? Man geht natürlich ins Wasser. Mit Sandstränden haben es die Slowenen eher nicht so, ähnlich wie die Kroaten. Leider gibt es hierzu in Piran nicht einmal Kieselstände. Nur Betonwiesen. As war etwas bedauerlich. Aber ist man erst einmal im Wasser, ist das auch egal. Und da ist ein schön und spannend. Stundenlang könnte ich die Tiere unter Wasser beobachten. Teilweise auch über Wasser, denn die Krebse sah ich in erster Linie nur an der Wand oberhalb des Meeres. Aber so viele Fische im Wasser, teilweise sogar 15cm große. Das war schon sehr imposant. Bezüglich der Wassertemperatur müsste ich lügen, aber es waren deutlich über 20 Grad, nur knapp unterhalb der klassischen Badenwannenwärme. Ich habe es wirklich unglaublich genossen, eine Wohltat für Körper und Geist.



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