Auf zu neuen Ufern

Der Flug glich einem Wandertag der Kita. Sehr viele Kinder, die sehr viel Terz langen mussten. Sehr viele überforderte Eltern, die genau so laut wurden… Zum Glück gibt es Kopfhörer und Ohropax. Ansonsten verlief aber alles prima. Am Flughafen verzweifelte ich Kurs an den Geldautomaten, denn ich wollte nicht unvorbereitet losziehen. Irgendwann viel mir auf, dass ich einen falschen Umrechnungskurs im Kopf hatte: Für 200 Euro muss man 20.000 ALL abheben, nicht 2.000. Und nur 20 Euro erlaubt meine Bank nicht, das geht erst ab 50 Euro. Leider zeigen die Banken nur an „es gibt ein Problem mit deiner Bank“ und nicht warum. Aber nachdem ich das gecheckt hatte, ging es problemlos. Also ich gerade zum Ausgang laufen wollte, sprach mich ein Kerl von der Seite an: „Na, hastes endlich geschafft?“ Es dauerte einen Moment, bis ich raffte, dass es mein Mitreisender war, der mich offenbar schon eine Weile beobachtet hatte. Ab dem Zeitpunkt ließ auch das bisschen Anspannung in mir nach. Zu zweit ist das doch mal was anderes. Wir holten uns ein Taxi, checkten im Hotel ein und waren somit gerade noch pünktlich zum ersten Teammeeting. Da hinter dem Baum ist unser Hotel:

Danach liefen wir knapp zwei Kilometer zum Restaurant Oda, wo wir begleitet von traditioneller Livemusik ein leckeres Menü serviert bekamen. Für die Vegetarier:innen gab es einen Extratisch, da das Essen wie angekündigt eher wie Tapas waren. Tatsächlich bestand das vegetarische Menü einfach aus dem Selben wie das andere, nur dass der Hauptgang fehlte. Aber immerhin hatten wir Feta mit Gemüse, Spinatquiche und gefüllte Aubergine. Danach ging es zurück zum Hotel, es war bereits sehr spät in Anbetracht der Tatsache, dass der nächste Tag bereits halb sechs startet. Sehr imponiert haben mir hier die Ampeln. Die haben nämlich nicht nur einfach oben das rote und grüne Licht, die gesamte Ampel wird rot und grün, je nach Phase.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert