Hola noch einmal

So, da wären wir wieder. Teneriffa. Ach schön. Schön schön schön! Aber die Anreise war dieses Mal irgendwie… anders.

Der Flug

Der Flieger war saukalt. Ich musste während des Fluges meine Jacke und sogar Handschuhe anziehen. Das war nicht nur mein Empfinden, ich hörte auch Mitreisende selbiges Leid klagen. Eigentlich wollte ich den ganzen Flug über eine Serie gucken, die ich sehr mag, aber die hatte mich emotional so sehr aufgewühlt, dass ich mich dann doch entschied, nicht in aller Öffentlichkeit meine Tränen kullern zu lassen.

Das Auto

Am Flughafen angekommen und mit dem Aufgabegepäck in der Hand suchte ich verzweifelt den Autoverleih, bis ich herausfand, dass dieser 2,5km entfernt ist. Da soll ein Buch hinfahren. Aber die einzigen Busse, die ich fand, fuhren so umständliche Umwege und ich hätte umsteigen müssen, dass ich mir kurzerhand ein Taxi holte. Ich musste dann doch etwas lachen, als der Fahrer für die 2,5km gleich 15 Euro haben wollte. Aber was soll’s. Ich hätte auch laufen können, aber bei den Temperaturen (25°C) und dem Gepäck war mir das nichts. Beim Verleih musste ich noch eine extra Gebühr bezahlen. Habe nicht verstanden, warum. Und wofür. Also noch mal 135 Euro drauf, auf den eh schon bezahlten Mietpreis. Das Auto ist total neu, wie mir der Servicemitarbeiter verriet. Naja, 28.000km sind für mich jetzt nicht so neu, aber wer will schon streiten? Spielt für mich auch keine Rolle. Das Auto ist ein Citroën mit Gangschaltung. Kein Problem, kennen wir doch schon. Aber uff, das Ding quält sich hier dermaßen die steilen Straßen hoch, das hätte mein Ford Fiesta besser geschafft. Das Android Auto funktioniert auch nicht, aber das könnte an meinem Kabel liegen. Daher musste mein Handy nackig herhalten, mich navigieren und Musik spielen. Als erstes Lied lief Schrei nach Liebe und dann war mir eh alles egal. Die Laune blieb also wunderbar.

Die Unterkunft

Jonathan der Vermieter schickte mir schon im Vorfeld die Adresse und den Code für das Schlüsselkästchen. Und da stehe ich da vor der Tür und finde das Kästchen nicht. Zumindest nicht da, wo es laut seiner Beschreibung hätte sein sollen. Ich lief also noch mal auf und ab, vielleicht war es ja ein anderes Haus? Aber dann doch noch einmal zurück und aaaah, da oben, da war das Kästchen. Die Wohnung ist spannend. Man betritt sie über die Terrassentür, steht dann im großen Wohnzimmer, von da gehen dann Küche und ein Flur ab. Das Schlafzimmer hat zwar ein Fenster, aber das führt zum Wohnzimmer, nicht nach draußen. Die Lichtanlage ist irre… keiner der Schalter im Wohnzimmer funktioniert – bis man den kleinen Controller findet, über den das Licht gesteuert wird. Das Bad ist sauer, nur muss man beim Duschen aufpassen, weil bei blau das heiße Wasser und bei rot das kalte Wasser kommt. Aber der Ausblick von der Terrasse ist echt ein Träumchen.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich möchte hier gar nicht meckern und bin auch bester Laune! Es ist nur eben… anders.



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