Time to slow down

Heute zunächst noch nach einem halbwegs sonnigen Tag aussah, entpuppte sich dann aber doch als Tag mit Unwetter und Sturm Warnung. Noch zum Frühstück nach der Yoga Stunde mit Vicky sprachen wir darüber, in einer Stunde zum Klettern aufzubrechen, doch wurde bald klar, dass das zu gefährlich würde. Daher beließen wir es bei einen eher kurzen Spaziergang mit etwas Kräuterkunde. Im Anschluss trafen wir uns wieder im Yoga Raum für einen Thai Massagen Workshop. Was für mich ja immer etwas gruselig ist, weil ich mich eher schwer damit tue, andere an mich ranzulassen. Aber Louisa hat das wirklich toll gemacht, da konnte ich mich dann auch etwas entspannen.

Nach dem Workshop gab es äußerst leckere Kürbissuppe. Ich weiß nicht, ob es einfach nur Hunger war, aber ich hätte mehrere Portionen davon verschlingen können! So gut! Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Viele sind in die Sauna gegangen, ich bin nochmal raus, um ein paar Schritte zu laufen und mein neu erlerntes bzw reaktiviertes Kräuterwissen anzuwenden. Was für eine tolle Luft, was für ein Ausblick, was für ein Geruch. Ich habe die Alpen mit allen Sinnen genossen. Als es so langsam zu tröpfeln begann und meine Taschen voller Kräuter waren, lief ich langsam wieder zurück zur Unterkunft. Auf dem Weg dahin sah ich tatsächlich einen Hasen. Vielleicht auch ein Kaninchen. Der Unterschied wird sich mir nie erschließen. Erst war er etwas schüchtern, dann kam er aber zur mir gehoppelt, sagte kurz hallo und überquerte dann den Fußweg, um auf der anderen Seite die große Blumenwiese zu erkunden. Zurück in meinen Zimmer säuberte ich die Kräuter, untersuchte jedes auf eventuelle Bewohner und legte sie dann zum Trocken bereit.

Zu 18 Uhr kamen wieder alle zusammen, um mit Chris eine Stunde Meditation und Yin Yoga zu machen. Kurz vorher wurden wir für das Wetter in Form eines Regenbogens entschädigt. Wie ich in letzter Zeit so häufig betone, sehe ich den Regenbogen als ein besonderes Symbol in meinem Leben. Er soll mich immer wieder daran erinnern, dass es eben nicht nur Sonnenschein und gute Laune geben kann. Es braucht eben auch Regen und Tränen. Und wenn beiden zusammenkommt, entsteht so etwas Zauberhaftes wie ein Regenbogen. Zum Abendessen machten Chris und Crew Bowls. Hmmm, gesund und lecker.



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