Puh, das war ein langer Tag und ich bin hundemüde, aber ich will meiner Dokumentationspflicht noch nachkommen und euch ein paar Kommentare und Bilder hinterlassen, bevor ich ins Bett gehe. Okay, um ehrlich zu sein, bin ich schon im Bett. Aber noch sind meine Augen halbwegs offen…
Heute wollten wir mal was ganz anderes sehen und dem Wunsch, ein bisschen ausländische Luft zu schnuppern wenigstens für ein paar Stunden entsprechen. Und was liegt da näher (im wahrsten Sinne des Wortes) als ein Besuch in Straßburg oder Strasbourg? Gerade einmal eine reichliche Stunde von Hausach entfernt ist diese Stadt echt einen Ausflug wert. Als Kind war ich schon einmal hier, doch kann ich mich quasi an nichts erinnern. Wie meinte Karo heute so passend, so sieht eben eine Stadt aus, die nicht im Krieg zerbombt wurde. Diese Stadt mit so einer Geschichte aus deutschen und französischen Einflüssen ist so wunderschön, dass ich immer wieder für eine Weile vergaß, dass wir hier einen Stadtbummel machen, was mir normalerweise ja nicht unbedingt liegt. Da die Sonne sich doch mehr blicken ließ als erwartet, kaufte ich mir noch eine Sonnenbrille, die leider entweder schon kaputt war oder sofort danach kaputt ging. Aber für den Tag sollte es reichen.
Um schon einmal einen guten Eindruck für Straßburg zu bekommen, nahmen wir an einer Stadtrundfahrt zu Wasser teil. Im knallenden Sonnenschein bekamen wir also die wichtigsten Infos und Ansichten der Stadt innerhalb von 75 Minuten kompakt aufbereitet dargelegt. Richtig schön grün die Stadt. Überall alte Häuser, unterschiedliche Epochen und kulturelle Einflüsse. Einfach total überwältigend.

Auch hier galt – wie in der ganzen Stadt – gesundheitliche Sicherheit geht vor und somit auch die Maskenpflicht. Überhaupt sind die Franzosen hier viel strenger und auch besser organisiert als wir in Deutschland. In allen öffentlichen Einrichtungen gibt es Desinfektionsmittel am Eingang, teilweise auch jemanden, der es den Besuchern direkt auf die Hände sprüht, sogar in den Toiletten wird es vorgeschrieben, aber auch in den Kirchen etc.

Nach der Bootsfahrt gestaltete sich unsere Suche nach einem Restaurant für eine Mittagspause unerwartet schwierig, die Lokalitäten in der Nähe schlossen alle innerhalb der nächsten Minuten, so dass wir dann bei einem enttäuschend schlechten Bäcker pausieren mussten. Und ich hatte mich schon so auf die französische Küche gefreut… Danach machten wir einen Rundgang durch die Stadt. Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Ich zeige euch einfach ein paar Bilder.





In einem Café machten wir noch einen Zwischenstopp. Ich musste hier wenigstens einmal ein Croissant essen. War leider auch nicht gut. Aber dafür eine heiße Schokolade, die hingegen sehr gut gemundet hat. Und ich konnte wieder Spatzen füttern, damit bin ich ja immer zu begeistern.
Auf dem Heimweg stellten wir fest, dass es zwar in Straßburg trocken und teilweise sogar sonnig war, in Hausach jedoch sehr geregnet haben musste. Und so kam es dann, dass ich den spektakulärsten Regenbogen meines Lebens sehen konnte. Noch nie habe ich so ein Phänomen mit so einem großen Farbspektrum gesehen. Das Foto gibt nur einen Bruchteil davon wieder.


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