Jetzt habe ich noch ein paar Fotos in die vorhandenen Artikel eingebunden, es lohnt sich, noch einmal einen Blick darauf zu werfen. Bitte verzeiht mir das Design, das jetzt ein wenig durcheinander geraten ist. Wer mich kennt, weiß, dass ich mit etwas Ruhe und Zeit selbst einen „Blog“ programmieren könnte, der sich meinen präzisen Vorstellungen anpasst, aber ich habe nun einmal weder Zeit noch Ruhe noch wirklich Lust dazu. Daher also das etwas garxlige Aussehen, aber es geht hier ja um Informationen und Bilder.
Da kann ich noch das eine oder andere Bild nachreichen, zu dem bisher nichts gesagt wurde. Ganz kurios, aber hier in Lissabon sehr oft zu finden (gibt’s das in anderen Städten auch?), sind die Straßenmusikanten, die ihren Lohn durch Mitleid erbetteln. Wie das? Sie nehmen als Münzeinwurfgeräte nicht etwa Geigenkästen oder Hüte oder dergleichen, nein, sie setzen sich Hunde vor die Füße, die an Henkeln befestigte Plastikbecher im Maul halten. Ich bin ja so gar kein Hundefan und im Grunde interessieren mich vor allem diese kleinen Tölen so gar nicht, aber hier tun sie mir echt leid. Daher erhielt der erste, der uns auffiel, auch ein paar Mitleids-Cents. Da wir nur ganz kleines Kleingeld hatten, brach der Zwerg darunter fast zusammen.
Und zu unserer Unterkunft habe ich noch nicht allzu viel erzählt, richtig? Wir wohnen relativ nah an der Baixa, trotzdem sehr ruhig, bis auf den Ascensor, der direkt in unserer Straße langfährt. Das sind diese „Straßenbahnen“, die nur dafür da sind, sehr steile Gassen hoch- und runterzufahren. Irgendwann in den nächsten Tagen wollen wir auch einmal eine Strecke damit hinter uns bringen. Wir bewohnen hier ein kleines Appartement, zu dem ich schon ein wenig was geschrieben habe. Das Wohnzimmer zeigt (eigentlich in alle Richtungen, denn es hat drei Außenwände, aber vor allem) Richtung Süden/Südwester mit Blick auf den Tejo (siehe Bild unter diesem Absatz). Es ist hier wirklich wunderschön und
sehr komfortabel – für unsere Verhältnisse, wenn man bedenkt, dass wir uns normalerweise nur kleine Zimmer mit geteilten Badezimmern und Aufenthaltsräumen und ganz ohne Küche leisten. Ehrlich gesagt, bin ich sehr auf die Endabrechnung gespannt, denn wir haben über einen Anbieter gebucht, der komplett andere Preise angegeben hat, als der Vermieter selbst. Wir lassen uns überraschen. Das Bett ist, wie erwähnt, ein Doppelbett, was die Nächte ein wenig unkomfortabel macht, aber wir kommen klar. Bisher hat mich Karo weder getreten noch mir die Decke geklaut. Im schlimmsten Notfall können wir uns auch noch ein Klappbett holen, dass hier im Hausflur steht.
Hier noch ein hübsches Foto, das Karo in der Kathedral Sé gemacht hat:




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