Guten Morgen und frohe Weihnachten euch allen!
Momentan sitze ich am Flughafen und lasse die letzte viel zu aufregende Stunde Revue passieren. Was bisher geschah… Ein Flug nach Israel ist per se mit recht vielen Sicherheitskontrollen verbunden, daran ist nichts neu. Wenn ich so drüber nachdenke, war der Flug nach Tel Aviv vor drei Jahren sogar extrem entspannt. Heute nicht. Noch vor der Gepäckabgabe wurde ich von meiner Familie getrennt und musste Gefühle 100 Fragen beantworten, zu meiner mitreisenden Familie, zu meinem Job, zu meinem Reisegrund und sogar zu meiner lieben Mitbewohnerin beantworten. Hinterher wurden dann die Antworten, die meine Familie gegeben hat, mit meinen verglichen und die einzige, die wohl nicht so ganz überein gepasst hat, war die Frage danach, wie oft ich meine Schwester sehe. Soweit so gut.
Aber dann, die Handgepäckkontrolle, sowas ist mir auch noch nicht passiert (und ich habe mich schon oft recht unvorteilhaft angestellt beim Rucksack packen). Erst ging es nicht weiter, dann beriet sich das Sicherheitspersonal, dann wurden Polizeibeamte gerufen und dann… wurden mir weitere Fragen gestellt. Sie hätten eine „Festellung“ gemacht, die das Personal beunruhige. Ich tippte auf meine Powerbank. Nee, die war es nicht. Etwas Rundes, es sehe wie ein Feuermelder aus. Hä? Sie zeigten mir den Scan meines Rucksacks. Aaaahhhh, alles klar. Dieses Ding hat alle in Unruhe versetzt:

Ich musste sogar die Spielregeln kurz erklären. “Und warum ist da eine Batterie drin?“ Zum Glück waren alle Beteiligten entspannt genug, um die Situation nicht dramatisch zu gestalten, so dass ich mir ein Lachen kaum verkneifen konnte.
Jetzt sollte doch alles gut gehen, oder?

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