{"id":1085,"date":"2015-10-29T21:01:31","date_gmt":"2015-10-29T21:01:31","guid":{"rendered":"https:\/\/interpuli.wordpress.com\/?p=373"},"modified":"2015-10-29T21:01:31","modified_gmt":"2015-10-29T21:01:31","slug":"unverhoffter-regentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/interpulisurlaub-x3tdi2us5s.live-website.com\/en\/unverhoffter-regentag\/","title":{"rendered":"Unverhoffter Regentag"},"content":{"rendered":"<p>Heute war es dann also soweit, die erste Wanderung stand uns bevor. Karo hatte sich eine spannende Route rausgesucht, die uns rund sieben Stunden besch\u00e4ftigen sollte. Ausgangspunkt war Bastia, kurz hinter dem Centre Commercial. Schon auf dem Weg dahin fiel uns auf, dass wir den gr\u00f6\u00dften Teil der Verpflegung vergessen hatten. Aber nicht weiter schlimm, wir wollten eh noch Wasser kaufen, warum nicht noch etwas zu essen. Und wenn man schon einmal da ist, k\u00f6nnte man ja gleich noch ein Regencape oder \u00e4hnlichen mitnehmen &#8211; so f\u00fcr Notfall. Essen gab es, Cape leider nicht. Macht nichts, muss auch so gehen, wird schon nicht regnen, so morgens wie jetzt die Sonne schien. <\/p>\n<p>Also los ging es, den Berg hinauf, um von dort aus den Ausblick \u00fcber die Region bewundern zu k\u00f6nnen. Okay, dass das etwas zu optimistisch geplant war, stellten wir relativ schnell fest, da die Steigung ziemlich massiv war. Aber hey, einfach so weit laufen, wie wir k\u00f6nnen, und von da aus ins Tal schauen, lohnt sich bestimmt auch. Wahnsinnig weit kamen wir dann aber trotzdem nicht, da es nicht einfach nur anfing zu regnen, sondern richtig zu gewittern. Da wir das Beste hofften, sa\u00dfen und warteten wir zusammengekauert unter Karos Regenschirm und beobachteten teils fasziniert, teils beunruhigt das Gewitter. Da es aber beim Hoffen blieb, machten wir uns entt\u00e4uscht nach etwa einer halben Stunde auf den R\u00fcckweg. <\/p>\n<p>Unten in Bastia angekommen, suchten wir in einem kleinen Restaurant am Hafen Unterschlupf, um einem gro\u00dfen Regenschauer auszuweichen. \u00dcberraschenderweise &#8211; denn von au\u00dfen sah es nicht danach aus &#8211; gab es dort richtig schmackhaftes Essen. So konnten wir uns also aufw\u00e4rmen und wieder zu Kr\u00e4ften kommen, nicht dass wir zu viele verbraucht hatten. Anschlie\u00dfend liefen wir zur\u00fcck zum Hotel, packen unsere Siebensachen um und entschieden uns f\u00fcr ein neues Ziel: das acht Kilometer n\u00f6rdlich liegende Dorf Berlunga. <\/p>\n<p>Mit dem Bus waren wir in zwanzig Minuten da, liefen einmal die K\u00fcstenseite ab und campierten am Wasser, wo Karo ihren Maupassant zu Ende las und ich die tierischen K\u00fcstenbewohner erkundete. Krebse und Flachwasserfische und \u00e4hnliches Getier. Ich fand sogar ein paar schicke Schneckenh\u00e4user, nahm sie mit und musste dann feststellen, dass sie gar nicht so leer waren, wie ich dachte (siehe Video, das noch folgt). Insgesamt wirkte das Dorf etwas \u00f6de und verlassen. Dann jedoch schauten wir uns auch die andere Stra\u00dfenseite an und entdeckten eine richtig nette Feriensiedlung, mit Tennispl\u00e4tzen und kleinen Sportger\u00e4ten im Wald. So als Familienziel bestimmt total angenehm. <\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck in Bastia g\u00f6nnten wir uns ein bisschen Ruhe, bis wir uns abends noch einmal nach drau\u00dfen begaben, um uns bei einem Spaziergang durch unser Viertel etwas Hunger anliefen und dann in ein angenehmes, kleines Restaurant auf dem Platz setzten, wo wir am Abend zuvor schon auf den Einbruch der Dunkelheit warteten. Dort a\u00dfen wir uns durch eine \u00e4u\u00dferst leckere Tapaplatte, die so gut und vor allem gro\u00df war, dass wir hinterher nach Hause rollten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war es dann also soweit, die erste Wanderung stand uns bevor. Karo hatte sich eine spannende Route rausgesucht, die uns rund sieben Stunden besch\u00e4ftigen sollte. Ausgangspunkt war Bastia, kurz hinter dem Centre Commercial. Schon auf dem Weg dahin fiel uns auf, dass wir den gr\u00f6\u00dften Teil der Verpflegung vergessen hatten. 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