Wandertag

Von Tag zu Tag wird es schöner. Heute haben wir zu Fuß einen Teil des berühmten West Highland Ways erkundet, entlang der örtlichen Seite des Loch Lomond, dem größten Loch Schottlands. Falls es nicht eh allen bekannt ist: Ein Loch ist nichts anderes als einen Binnensee. Der wohl allen vertraute Loch ist zweifelsfrei Loch Ness, doch dazu kommen wir später. 

Mit dem Bus fuhren wir in aller Frühe nach Tarbet, das auf der westlichen Seite Loch Lomonds liegt, fuhren mit der Fähre nach Inversnaid, wanderten nach Rowardennen, überquerten den Loch dann wieder Richtung Tarbet und nahmen wieder den Bus nach Glasgow. Hier etwas anschaulicher:

Hinweg

Wanderung

Rückweg

Die Wanderung an sich dauerte knapp fünf Stunden, inklusive Pausen. Das Wetter war so durchwachsen, wie man es sich nur vorstellen kann, nass, sonnig, windig, alles dabei. Schottisch eben. Größtenteils hat man in den Highlands das Gefühl, man liefe durch einen Märchenwald. Unbeschreiblich schön!! Deshalb zeige ich euch einfach ein paar Bilder. 

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, musste Karo ihr Schuhe mit Plastiktüten ausstopfen, da ihre Füße schon recht schnell nass wurden. Der Weg bestand an vielen Stellen nur aus Pfützen und wir hatten nur die Wahl zwischen „durch das Wasser laufen“ und „durch das sumpfige Gras laufen“. Trotz der Nässe war der Ausflug ein absolutes Highlight, die An- und Aussichten einmalig und all die Anstrengungen wert. Es folgt auch noch ein Video mit Eindrücken… 

Fun fact am Rande: Auf Loch Lomond (oder im Loch Lomond?) gibt es über sechzig kleinere und größere Inseln. Auf einer der Inseln wohnt eine Wallaby Kolonie, die dort in den 1970ern „angepflanzt“ wurde. Eine Dame, deren Namen ich vergessen habe, brachte zwei der Kängurus von ihrem Australien Urlaub mit und setzte die Tiere auf der Insel aus. Seitdem haben sie sich munter fortgepflanzt. 



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