Glasgow bei schönem Wetter 

Damit hatten wir nicht gerechnet: Sonne. Entgegen aller Wettervorhersagen empfing uns heute unser Urlaubsort mit ganz wunderbaren Temperaturen (um die zwanzig Grad), ohne Wind und hin und wieder sogar ein bisschen Sonnenschein. 

Aber fangen wir ganz vorn an. Wie auch letztes Jahr in Plymouth wird man in Glasgow offenbar morgens von Möwen geweckt, so zwischen fünf und halb sechs Uhr geht der Terz los. Aber mit geschlossenen Fenstern ließ es sich ertragen. Beim Frühstück planten wir ein wenig den bevorstehenden Tag und ließen alles in Ruhe angehen, in unserer kleinen Ferienwohnung. Um dazu noch ein paar Worte zu verlieren: Hätten wir in Plymouth nicht so eine großartige Unterkunft gehabt, wäre die hiesige bestimmt total super. So stinkt sie dagegen ab; Internet ist launisch, Bad hat keine Lüftung, die Fernseher sind entweder in einer Position, das kann sie nicht nutzen kann, haben keinen TV Empfang (und nur schlechten Internet Empfang) oder schlicht und ergreifend keinen Stromempfang (weil keine Steckdose), das halbe Zimmer ist eher ein Viertel Zimmer und die Bettdecken scheinen aus aus 100 Hühnern zu bestehen, so warm wie sie sind. Aber das ist alles Jammerei auf hohem Niveau und wir fühlen uns trotzdem ganz wohl. Das einzig richtige Fiese ist das Leitungswasser, das so chlorig ist, dass ich es nicht einmal im gekochten Zustand vertrage. Dafür haben wir dann aber stilles Wasser gekauft, so geht’s auch. 

Durch Glasgow liefen wir dann uns an einem im Reiseführer empfohlenen Spaziergang orientieren durch die Innenstadt. Ausgehend von der Queen Station, vorbei an der Gallery of Modern Art mit der davor stehenden Statue des Duke of Wellington (die regelmäßig mit Pylonen verziert wird), über den George Square mit den City Chambers, und dann immer weiter bis zur Glasgow Cathedral. Dort gönnten wir uns dann endlich ein bisschen Ruhe bei einem Sandwich im Café des Saint Mungo’s Museum of Religious Life and Art. Ich könnte euch zu den einzelnen Stationen bestimmt noch ein bisschen was erzählen, aber Bilder sind bestimmt spannender. 

GoMA:

Duke of Wellington:

Stadtimpressionen:

Kathedrale:

Mit dem Bus fuhren wir, nachdem unsere Kräfte wieder ansatzweise aufgefüllt waren, zum Botanischen Garten, wo aktuell eine Dinosaurier Ausstellung stattfindet. Aber auch echte Tiere waren zu bestaunen: Unsere geliebten Bobs ließen sich blicken und im Gewächshaus lief uns ein Mäuschen über den Weg. Dazu gibt’s zwei kurze Videos, die ich hoffentlich bald noch hinzufügen kann. 

Erschöpft vom Tag und mit hungrigen Mägen suchten wir uns abends noch ein nettes Restaurant (Bar 91, die zufällig auch in unserem Reiseführer Erwähnung findet), und ließen den Abend bei Fisch und Burger ausklingen. 

 



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