Alles hat ein Ende

Und so auch diese Reise. Zu den letzten Tagen gibt es nicht so wahnsinnig viel zu berichten. Mittwoch sind wir noch mal an den Strand von Puerto de la Cruz gefahren, dieses Mal zu zweit. Abendessen gab es in einem Peruanischen Restaurant, wo laut Übersetzer „Fischknistern“ angeboten wurde. Beinahe war ich neugierig genug, um es zu bestellen, ließ mir dann aber nur frittierte Yucca Palme zukommen. War sehr lecker.

Gestern nutzten wir den freien Nachmittag, um unseren Wohnort mal näher zu ergründen. Nadja war ja bereits zuvor schon beim Drachenbaum (der deutlich über 500 Jahre alt ist), nun bekam auch ich ihn zu sehen. Direkt nebenan ist ein wunderbares Café, von dem aus man einen idealen Blick auf den Baum hat. Und auf einen Hahn, der dort frei rumläuft und sich von Leuten mit Popcorn füttern lässt. Nachdem wir dreimal durch die Einkaufsstraße gelaufen waren und diverse Mitbringsel gekauft hatten, kehrten wir in einem Restaurant ein, wo ich sehr köstlichen Käse zu essen bekam. Abends packten wir unsere Sachen für die Rückreise und stellten fest, dass unser Nachbar nun auch in der Wohnung war. Ich brachte ihn dann wieder raus und hätte ihn gern in den Koffer gepackt, aber darf ich ja nicht….

Heute fuhren wir kurz nach elf in unserer Unterkunft los, sagten Lebewohl und fuhren in den Süden, zur Costa del Silecio (Küste der Stille). Hier bezogen wir unsere letzte Unterkunft und brachten das Auto zurück zum Flughafen. Dann ging es mit dem Bus zurück und nach einer Mittagspause (mit Risotto und Nudeln) dann zum Sonnenuntergang ans Meer. Dort noch eine Käseplatte und „faltige Kartoffeln“ und Cocktails. Unsere Unterkunft liegt in der „Urbanización Martha“, so eine gated Community, die von einem Zaun umgeben ist, durch den man nur mit Schlüssel kommt. Irgendwie befremdlich. Aber sicher ist es auf jeden Fall.

Plata de queso



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert