Der Tag begann für mich heute viel zu früh. Die Vorhänge in meinem Zimmer in Spinea sind viiiiel zu lichtdurchlässig und auch mit Schlafmaske war es mir schier unmöglich, weiterzuschlafen. Und irgendwann werde ich dann sauer, dass so eine Wohnung nicht mal ordentliche Vorhänge hat. Nun ja… Wäre ich gestern Abend nicht so erschöpft gewesen, hätte ich vermutlich gesehen, dass es einen Rollladen gibt. Upsi. Naja, nächste Nacht wird besser! Aber tatsächlich kann ich mich über die Unterkunft gar nicht beschweren. Wir haben zwei geräumige Schlafzimmer und eine Wohnküche. Man hört zwar draußen die Straße, aber mit Ohrstöpseln ist das gar kein Problem. Die Wohnung liegt außerhalb der Stadt, ist aber mit Zug oder Bus in 25 Minuten zu erreichen, direkte Verbindung. Alles sauber und gut erhalten. Ein bisschen karg eingerichtet, aber es fehlt an nichts.



Mit dem Bus fuhren wir dann auch auf die Insel, die über eine laaaange Brücke mit dem Festland verbunden ist. Wir waren früh genug am Zielort, um vor der heute geplanten Bootstour noch im Café nebenan Frühstück essen zu können. Ich muss schon sagen, echter italienischer Cappuccino ist schon echt was Feines.


Das erste Boot holte uns Punkt 10 an der Stazione Santa Lucia ab. Ein eher kleines Boot, aber gar nicht mal unbequem. Wir fuhren damit aber auch nur eine kurze Strecke, bis kurz hinter den Dogenpalast. Dort stiegen wir um in ein großes Boot. Vermutlich wurde dieser Fakt auch von der Kommentatorin kommentiert, aber die Soundqualität der nicht die Beste, so dass die meisten Informationen verloren gingen. Aber schön war es trotzdem. Unser nächster Halt war auf der Insel Murano, die für ihre jahrhunderte alte Geschichte der Blaskunst bekannt ist. Dort sahen wir die Entstehung einer Vase und eines Pferdes aus Glas. Schon faszinierend. Was ich etwas schade fand, war dass der Rest der Insel nicht wirklich begehbar war. Glaube ich. Im Endeffekt wurden wir einfach an der Glasbläserei für die Vorführung abgesetzt und hatten eine Stunde Zeit, um hinterher noch etwas im Shop zu kaufen.














Danach ging es weiter zur Insel Murano. Eine der Top 10 der buntesten Städte. Dort kaufte ich mir auch noch einen Hut, weil ich mein Cappi in der Unterkunft vergessen hatte und es einfach zu warm war. Also nur 25 Grad, aber in der prallen Sonne wäre ich wohl früher oder später abgeklappt. Die kleine Insel ist wirklich schön und echt was Besonderes, aber daher leider auch komplett überlaufen von Touristen. Aber damit muss man hier eben rechnen.














Die Tour endete wieder unweit vom Dogenpalast. Deen wir uns danach auch (von außen) anschauten, dann den Markusplatz mit Dom, dann wild und etwas planlos hin und her durch die Straßen bis hin zum Arsenal. Es gibt hier übrigens nicht nal halb so viele Tauben wie immer alle erzählen. Da haben wir in Berlin vor der Haustür mehr. Am Arsenal gönnten wir uns eine zumPause und rinen Aperol Spritz, wie sich das gehört.
















Zum Abendessen spazieren wir weiter. Ein niedliches kleines Restaurant mit Risotto. Hmm, darauf hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut. Aber ein großes Vergnügen war es nicht grad. Also das Essen schon. Aber so unfreundliche Kellner habe ich lange nicht erlebt. Als wir gerade mit unserem Haupgang fertig waren, fragte der Kellner nur „Finito?“ und als wir ja sagten, brachte er unaufgefordert die Rechnung. Die wollten uns offenbar loswerden. Na gut, gibt es den Nachtisch eben in im Café nebenan. Mit Blick auf einen echte schönen und ruhigen Platz aßen

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