Ankomst

So, der Vollständigkeit halber noch ein kurzer Bericht zur letzten Etappe. Die Zugfahrt verlief ganz unproblematisch. Die erste Hälfte der Zeit hörte ich nur das Kleine Fernsehballett (wenn ich Sarah Kuttner schon nicht lesen kann, kann ich sie wenigstens hören). Die zweite Hälfte nutze ich dann zum Spanischlernen. Ich habe noch sechs Wochen bis zur nächsten Reise und ich möchte mich ein bisschen darauf vorbereiten. Yo soy una mujer. Yo como una manzana. Yo escribe una carta. Yo lee un libro.

Weiter ging es dann vom Hauptbahnhof Göteborg per Straßenbahn in den westlichen Teil der Stadt. An unserer Unterkunft angekommen, wurde mir bewusst, dass ich die neue Ankunft aufgrund der überpünktlichen Züge und Bahnen gar nicht mitgeteilt hatte. Aber ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass es so genau drauf ankommt, ich finde den Weg ja auch allein. Als ich dann da war, stand ich aber tatsächlich vor verschlossene Tür. Meine Familie wollte mich an der Straßenbahn abholen und ist offenbar einen anderen Weg gegangen als ich. Aber das ließ sich schnell klären. Nach einer kleinen Bescherung gingen Katrin und Matthias auch schon ins Bett, Jakob schlief schon längst. Lise las mir noch ein paar Zeilen aus Fantastische Tierwesen vor, auf Schwedisch. Aber dann wurde auch ich zu müde. Jetzt musste ich die Kellerraum Fenster noch mit Kissen abdichten, da es keine Vorhänge, aber überall Lampen vor dem Fenstern gibt.



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