Vor allem, wenn einem Steine in den Weg gelegt werden, das Land zu verlassen. Uff, was sind wir gestern nicht alles für Optionen durchgegangen. Mit den Auto nach Berlin. Mit dem Auto nach Triest und mit dem Flugzeug nach Berlin. Mit dem Flugzeug nach Warschau und dem Flugzeug nach Berlin. Mit dem Auto nach Venedig und dem Flugzeug nach Berlin. Mit dem Flixbus nach München und dem Zug nach Berlin. Gewonnen hat dann aber die Option: irgendwie mit irgendwelchen Zügen nach Berlin. Laut Plan wäre das gewesen, von Ljubljana nach Salzburg, von Salzburg nach München und dann mit dem ICE nach Hause. Aber die Slowenische Bahn hat es mir der Pünktlichkeit in etwa so wie die Deutsche Bahn. Der Zug kam 25 Minuten zu spät. Was zur Folge hatte, dass er in Villach neu eingesetzt wurde und dort pünktlich abfuhr, jedoch die Fahrgäste aus Ljubljana nichts davon hatten, weil die im später ankommenden Zug saßen. Der nächste Zug ab Villach nach Salzburg fuhr zwei Stunden später. Aber nicht für alle Wartenden. Denn er war so komplett überfüllt, dass alle die, die keine Reservierung hatten, wieder rausgeschmissen wurden – und das waren ja quasi alle aus dem Zug aus Ljubljana, weil keiner von ihnen im richtigen Zug saß, der pünktlich in Villach abfuhr. Sollte das jetzt wahr sein? Kommen wir denn nie nach Hause? Der Zug war nun aber so voll, dass wir es auch nicht schafften, ihn mit unseren Koffern wieder zu verlassen. So gaaanz langsam leerten sich dann die Gänge und als ich endlich im „Foyer“ ankam, um auszusteigen, fuhr der Zug dann unverhofft einfach los. Und wir durch ein Wunder taten sich plötzlich zwei Sitzplätze auf. Nebeneinander. In Fahrtrichtung. Ja, das war die Wende. Denn ab da lief auf einmal alles glatt. Wir erreichen Salzburg rechtzeitig für unseren Anschlusszug nach München und ab dort dann auch den ICE nach Berlin, jeweils mit guten Sitzplätzen. Die Sitzplatzreservierung konnten wir natürlich vergessen, aber wir hatten richtiges Glück. Und nun sind es noch 80 Minuten bis Berlin und etwa zwei Stunden bis zu Hause. Drückt uns die Daumen, dass jetzt keine Kuh auf die Schienen springt oder eine „Störung im Betriebsablauf“ auf uns lauert. Ich melde mich in den nächsten Tagen noch einmal, um das eine oder andere Bild nachzureichen und ein Video hochzuladen


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