Der Tropfen auf den kalten Stein

Unser letzter Tag des Urlaubs gestaltete sich nicht ganz so wie geplant. Aber fangen wir vorn an. Wir wussten ja schon, dass es ein regnerischer Tag werden würde. Aber das war nicht weiter dramatisch, da wir eh die Höhlen aufsuchen wollten. Die Idee: erst zur Postojna Höhle, dort eine Führung machen, dann weiter zur Predjama Burg, für die zumindest Karo ein Ticket gebucht hatte – mit reichte es aus, es von außen zu sehen – und danach noch zur Škocjanske Höhle.

Bis nach Postojna (Adelsberg) ist es eine reichliche Stunde mit dem Auto, etwas über 100km. Wir fuhren mitten durch das Gewitter, was schon wirklich außerordentlich imposant war, mit all den Blitzen um uns herum. Ich hätte gern die Blicke von der Straße Richtung Berge gelenkt, um es noch mehr genießen zu können. Was ich natürlich nicht gemacht habe. Alles rund um die Höhle ist echt toll organisiert. Die Parkplatzsituation übersichtlich, Toiletten sauber, zahlreich und großzügig, die Besucher werden in Gruppen entsprechend der Sprachen eingeteilt (Slowenisch, Deutsch, Englisch und noch irgendwas), um eine entsprechende Führung zu ermöglichen, dann wird man die 3,5km in den Berg hinein mit einer kleinen Bahn gefahren und darf dort 1,5km zu Fuß dem Guide folgen und sich Zeugs erklären und zeigen zu lassen. Ich war erst nicht sooo wahnsinnig begeistert, aber als ich dann erst einmal in der Höhle die verschiedenen Stalagtiten und Stalagmiten sah, verschlug es mir dann doch die Sprache. Ich werde später noch ein paar Bilder nachreichen, die sind aber auf der großen Kamera. Und was auch richtig beeindruckend war: der Fußboden war sk eine Mischung aua Beton und Feuerstein, was zur Folge hat, dass es auch auf Schrägen und trotz all der Feuchtigkeit NICHT rutschig wird.

So, und danach… Lufthansa schrieb, unsere Flüge am nächsten Tag wurden annulliert. Den Rest des Tages verbrachten damit, uns eine neue Verbindung für die Heimreise zu suchen. Kleiner Spoiler: nicht über die Lufthansa, denn deren Kundenservice war maßlos überlastet. Stundenlang hingen wir in Warteschleifen bei diversen Anbietern, in der Hoffnung, dass uns irgendwer dabei helfen kann, wieder nach Hause zu kommen. Lufthansa hat hier auf jeden Fall auf voller Linie versagt. Es ist eine Schande, dass sie in solchen Zeiten keinen funktionierenden Kundenservice haben und man als Gast weniger als einen Tag vor der Heimreise Herzrasen bekommt, weil man nicht weiß, ob und wie man den Weg nach Hause schaffen soll. Mehr dazu werde ich euch erst verraten, wenn wir wieder in Berlin gelandet sind.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert