Mind the GAP!

Zur Erklärung: Dieser Titel bezieht sich auf die vor allem in London bekannten Warnungen an den U-Bahnstationen. Vollständigerweise heißt es da „Mind the gap between plattform and train“. Also „Achten Sie auf den Abstand zwischen Gleis und Zug“. Hier hingegen bekomme ich dieses Zitat bei jedem Auto, das ich sehe, da der Landkreis Garmisch-Partenkirchen das Kennzeichen GAP trägt.

Doch schaut euch zunächst das Wetter an, das uns am Morgen begrüßte. Als hätte es das Unwetter von letzter Nacht nur gegeben.

Dort waren wir heute, also in GAP. Wir fuhren dort in die Nähe des Bahnhofs, von wo aus wir zunächst Garmisch und anschließend Partenkirchen erkundeten. Vorbei führte uns der Rundgang unter anderem an den diversen alten (Wohn) Häusern der Stadt, durch Einkaufsstraßen, ruhigere und belebtere Gebiete, auch ein Stückchen Park (Michael-Ende-Park, um genau zu sein) sowie einen ganz kurzen Abschnitt Gebirge. Viel Spektakuläres gibt es hier nicht zu berichten. Garmisch ist doch deutlich attraktiver als die andere Seite der Stadt. Touristen gibt es überall, aber durchaus in überschaubaren und verträglichen Mengen. Man braucht hier echt kein Auto, aber wenn man eins hat, ist die Parkplatzsuche absolut human im Vergleich zu… sagen wir mal… Berlin. Es gibt hier schwarze Eichhörnchen. Naja, oder sehr sehr dunkelbraune. Die Leute hier sind freundlich und aufmerksam. Es reicht ein Tag absolut aus, um alle Attraktionen zu sehen. Das Richard-Strauß-Haus lässt brennt sich in den Kopf, wenn man mit „Das ist das Haus von“ beginnt. Ja, Sprechohrwürmer sind auch sehr nervig. Von hier aus sind sich Kapelle und Gaststätte zu sehen, die wir gestern besucht haben:

Ansonsten schaut euch doch gern die Impressionen des Tages an.

Wie ihr seht, so richtig sonnig war es nach dem Frühstück dann auch nicht mehr. Als wir zu Mittag in einem Gasthaus saßen, wurde mir sogar richtig kalt – und das zu der Jahreszeit! Aber das ist auch okay. Ich hatte noch etwas zum Überziehen dabei. Morgen werde ich sehen, ob es ausgereicht hat. Außerdem kann ich mir nun den Luxus leisten, in der warmen Badewanne zu liegen und in den Himmel zu schauen, ein Dachfenster ist schon eine tolle Erfindung. Naja, Himmel ist natürlich Quatsch, denn die stetige Wolkendecke hat sich kein Stück bewegt und wird uns wohl auch noch eine Weile begleiten.



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