So muss Urlaub aussehen. Sich einfach ein bisschen treiben lassen und die Sonne genießen. Das haben wir heute an Board der English Rose getan. Dazu mussten wir erst einmal mit dem Roller zur St. Paul’s Bay fahren, aber die Route ist ja inzwischen bekannt, da es Richtung Norden quasi nur eine sinnvolle Strecke gibt und wir diese jetzt zum vierten Mal in Folge zurückgelegt haben. Vom Hafen aus fuhr dass Boot an den Höhlen Maltas entlang und dann Richtung Comino, ebenfalls zum Betrachten der Höhlen und dann mit dem Ziel, auf das schon alle gewartet haben: die Blaue Lagune. Die ist wirklich so richtig, richtig blau. Oder macht zumindest den Eindruck. So ein bisschen kitschig fast, so paradiesisch. Zum Glück gibt es dort keinen Sandstrand, sonst wäre es wohl ganz unerträglich “perfekt“. Einen Haken hat das Ganze aber doch: Die Lagune ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Maltas, wenn nicht sogar das Ziel überhaupt. Entsprechend viele Menschen sind da. Vor allem Franzosen. Aber das gilt ja für ganz Malta. Man hört hier mehr Französisch als jede andere Sprache. Und ja, Amtssprachen sind hier Englisch und Maltesisch. Das sind alles Touristen! Pfui igitt. Wenn man sich vom Anlageufer entfernt, hat man aber zum Glück recht bald seine Ruhe. Und dann kann man unter Wasser auch ganz einwandfrei Fische, Quallen und Unterwassertausendfüßer beobachten.






Von der Blauen Lagune aus ging es weiter zur Kristallinen. Die Crystal Lagoon gehört ebenfalls zu Comino und ist vom Land aus gar nicht so ohne Weiteres zu erreichen. Zum Glück waren wir ja zu Schiff und konnten somit der Lagune problemlos einen Besuch abstatten. Im Grunde ist jede Lagune Maltas eine Crystal Lagoon, da überall das Wasser so kristallklar ist. Aber diese hier war schon durchaus richtig chic. Da das Wasser rund um Comino flacher bzw es weiter bis zu den Untiefen des Meeres ist, eignen sich hier alle Buchten super zum Schnorcheln. Das habe ich natürlich auch ausgiebig getan. Wenn ich es richtig verstanden habe, wohnen auf Comino nur drei Personen oder drei Familien. Aber immerhin ist die Polizeiwache mit vier Polizisten besetzt. Was aber wegen der vielen Touristen vielleicht auch gar nicht schlecht ist…

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